Bewegung und Mobilität
- Der Eingang ist stufenlos erreichbar.
- Die Tür ist 92 cm breit.
- Es gibt eine barrierefreie Toilette für Gäste.
Barrierefreie Orte
Zu jedem Ort steht einzeln da, was erhoben wurde: die Breite der Tür, die Stufe am Eingang, der Leitstreifen, die Höranlage. Jede Angabe ist vor Ort aufgenommen und lässt sich vor Ort überprüfen. Und jede gibt es zusätzlich in Leichter Sprache.
Vier Bedarfsgruppen
Angaben
Barrierefreiheit ist keine Eigenschaft, die ein Ort hat oder nicht hat. Die Angaben sind deshalb nach Bedarf gegliedert.
Funktionen
Zwei Darstellungen derselben Daten, mit denselben Filtern. Die Karte gibt den räumlichen Überblick; das Verzeichnis führt dieselben Angaben im Volltext, damit sie sich vorlesen lassen und ohne Karte zugänglich sind.
Die Leitfrage lautet: Was brauchen Sie? Die Auswahl einer Bedarfsgruppe und einer Ortsart wirkt in Karte und Liste gleich.
Ein Foto des Eingangs beantwortet Fragen, die kein Merkmalskatalog vorwegnehmen kann. Jedes Bild hat einen beschreibenden Alternativtext.
Erhoben wird vor Ort, veröffentlicht wird nach Freigabe. Wer freigeben darf, legt die Verwaltung über die Rollen selbst fest.
An jedem Ort steht, wann er zuletzt geprüft wurde. Eine drei Jahre alte Angabe soll nicht aussehen wie eine von gestern.
Fehlt ein Ort oder stimmt eine Angabe nicht, geht beides über dasselbe Meldeformular an die Verwaltung.
Auffindbarkeit
Jeder eingetragene Ort wird zusätzlich maschinenlesbar ausgezeichnet (schema.org Place mit amenityFeature), und zwar mit denselben Angaben, die auch auf der Seite stehen.
Damit kann eine Suchmaschine oder ein Sprachassistent die Frage „Ist die Stadtbibliothek stufenlos erreichbar?“ beantworten, ohne sie zu raten.
{
"@type": "Place",
"name": "Stadtbibliothek",
"amenityFeature": [
{
"@type": "LocationFeatureSpecification",
"name": "Der Eingang ist stufenlos erreichbar.",
"value": true
}
]
}
Geprüfte Einzelangaben in ganzen Sätzen, gegliedert nach vier Bedarfsgruppen: Bewegung und Mobilität, Sehen, Hören, Verstehen und Orientierung. Zum Beispiel „Der Eingang ist stufenlos erreichbar“, „Die Tür ist 92 cm breit“, „Ein Leitstreifen führt vom Gehweg zur Tür“. Dazu ein Bild und das Datum der letzten Prüfung.
Jede Angabe steht einzeln und in einem ganzen Satz da: „Der Eingang ist stufenlos erreichbar“, „Die Tür ist 92 cm breit“. So kann jede Person selbst entscheiden, ob der Weg für sie passt. Jede Angabe gibt es zusätzlich in Leichter Sprache.
Nein, sie heißt „noch nicht erhoben“. Was niemand geprüft hat, wird nicht behauptet, weder positiv noch negativ. Die Unterscheidung steht auf jeder Ortsseite und in jeder Liste.
Das legt die Verwaltung selbst fest: eigene Mitarbeitende, beauftragte Personen oder ein Verein vor Ort. Erhoben wird mit einem festen Fragebogen, damit alle Orte nach denselben Kriterien beschrieben sind. Erhebung und Freigabe sind zwei getrennte Schritte; wer freigeben darf, wird über die Rollen vergeben.
Die Karte ist eine von zwei Darstellungen derselben Daten. Die zweite ist ein Verzeichnis im Volltext, mit denselben Filtern und denselben Angaben, vollständig mit der Tastatur bedienbar und für einen Screenreader lesbar.
Ja. Ein fehlender Ort und eine falsche Angabe lassen sich über dasselbe Formular melden, mit dem auch Barrieren gemeldet werden. Die Meldung geht an die Verwaltung.
Kontakt
Code & Shapes, ein Team aus Entwicklern und Designern mit langjähriger Erfahrung in der Web-Entwicklung.